Bergmeier, Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums

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Art.Nr.: 690 647

Rolf Bergmeier

Kaiser Konstantin und die wilden Jahre des Christentums

Die Legende vom ersten christlichen Kaiser

Alibri, 2010
350 Seiten, kartoniert, Euro 24.-
Best.Nr. 690 647

Kaiser Konstantin wird als der erste christliche römische Kaiser gehandelt, gewissermaßen der Begründer des christlichen Abendlandes. Den Wendepunkt der europäischen Geschichte markiert dabei scheinbar die Nacht vor der Schlacht an der Milvischen Brücke (312), als Konstantin die Vision eines siegesverkündenden Kreuzes gehabt haben soll. Alles Legende, meint der Althistoriker Rolf Bergmeier.
Er macht deutlich, dass Konstantins Ziel die Alleinherrschaft im Römischen Reich und seine Religionspolitik darauf ausgerichtet war. Die Förderung des Christentums erscheint dann als strategischer Schachzug, eine relevante Minderheit einzubinden, darf angesichts der zahlreichen Zeugnisse, die Konstantin als sonnengöttlichen Herrscher zeigen, aber nicht als Parteinahme aus religiöser Überzeugung missverstanden werden. Seine Kritik des herkömmlichen Bildes von Konstantin als christlichem Kaiser untermauert Bergmeier mit Erkenntnissen aus der Symbolforschung, durch Münzen und Bauten sowie einen Blick auf das real existierende Christentum. Denn im frühen 4. Jahrhundert stellte sich die Christenheit als ein Haufen sich gegenseitig beschimpfender Fraktionen dar und stieß vor allem in den gebildeten Schichten Roms auf Ablehnung – nicht unbedingt die gesellschaftliche Größe, auf die sich ein Imperator stützen kann.
Die deutschsprachige Altertumsforschung ist allerdings in einem solchen Maße von christlichen Autorinnen und Autoren geprägt, dass die offensichtlichen Befunde der Hilfswissenschaften und des logischen Denkens häufig übergangen werden. Anstatt die Berichte zeitgenössischer Kirchenmänner quellenkritisch zu betrachten, erörtert die Zunft, ob Konstantin die Kreuzesvision nur im Traum hatte oder das Wolkengebilde tatsächlich am Himmel erblickt hat. Bergmeier führt seinen Kollegen ihre blinden Flecke vor Augen und zeigt, dass sich das Christentum nicht durch die Hinwendung des Kaisers Konstantin zu dem neuen Glauben durchgesetzt hat, sondern durch die brutale Politik eines seiner Nachfolger.

 

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Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 16. November 2010 in unseren Katalog aufgenommen.

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