Nyncke / Schmidt-Salomon, Wo bitte geht s zu Gott?

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Art.Nr.: 690 300

Helge Nyncke / Michael Schmidt-Salomon

Wo bitte geht`s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel

Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen

Alibri Verlag, 2007
36 Seiten, gebunden, durchgehend vierfarbige Abbildungen, Euro 12.-
Best.Nr. 690 300

Das kleine Ferkel und der kleine Igel hatten immer geglaubt, es könnte ihnen gar nicht besser gehen. Doch dann klebt jemand über Nacht ein Plakat an ihr Häuschen, auf dem geschrieben steht: Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas! Also machen sie sich auf den Weg, um Gott zu suchen...
Wo bitte geht s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel klärt Kinder auf humorvolle Weise über die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam auf. Die Frage, ob einem religionsfreien Kind etwas fehlt, wird dabei aus der Perspektive des weltlichen Humanismus beantwortet: Und die Moral von der Geschicht: Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht...

 

 

 

Eine FAQ Seite hat der Autor unter http://www.schmidt-salomon.de/ferkelfaq.htm zusammengestellt.

Nyncke / Schmidt-Salomon, Wo bitte geht s zu Gott? Nyncke / Schmidt-Salomon, Wo bitte geht s zu Gott?

Kundenrezensionen:

Autor:  Gast am 13.11.2008
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Rezension:

Lieb gemeint, jedoch am Ziel vorbei geschossen. Dieses Buch ist definitiv kein Kinderbuch. Es mag sein, daß Kinder vieles anders verarbeiten als Erwachsene, sonst wären Märchen ab 18. Jedoch kann man Kindern, speziell denen zu deren Alterklasse man ein kleines Ferkel zuordnen würde, dieses Buch noch nicht zumuten. Sowohl Zeichnungen als auch Text fallen durch ihre Übertreibung aus dem zulässigen Rahmen. Aus der Sicht eines Erwachsenen, der seine Religiösität überwunden hat, ist die extreme, aggressive Darstellung nachvollziehbar und nötig. Ein Kind, welches im täglichen Leben in unseren Breitengeraden andauernd mit religiösen Symbolen, Anschauungen und nicht zuletzt Menschen konfrontiert wird, kann die Gegensätze zur Realität nicht verarbeiten. Kein einem Kind bekannter Muslim, Katholik oder Jude verhält sich auch nur annährend wie in dem Buch dargestellt. Dadurch entsteht eine Diskrepanz, die ihrerseits das Kind verleitet das Buch zu hinterfragen wobei es unweigerlich dein Eindruck,erhält, das Buch würde übertreiben und Religionen allgemein verteufeln, die doch in Wahrheit Liebe und Geborgenheit versprechen. Denn genau damit wird es im Kindergarten, in der Schule und von den Mitschülern geködert und genau das gilt es doch zu verhindern. Das Kind ist hier doch meist bereits bekannten, teils geliebten, Kindergärtnerinnen, Lehrern oder Erziehern mit \\\"Religionshintergrund\\\" ausgesetzt und nicht den Horrorheiligen aus dem Buch. Eine Unterscheidung zwischen liebgemeinten Ratschlägen, erzieherischen Maßnahmen und religiös motivierter geistiger Vergewaltigung kann durch Kleinkinder noch nicht erfolgen, hier sehe ich den wichtigsten Ansatzpunkt für ein derartiges Buch. Toleranz ja, eigene Meinung bestimmt, anders sein - bitte gerne. Der Ablaßhandel im Kindergarten \\\"Religiöse Hörigkeit gegen Liebe, Respekt und Gruppenzugehörigkeit\\\" wird durch das Buch nicht verhindert sondern gestärkt. Schade. Fazit: Ich hätte mir von dem Buch ein wenig mehr Hilfestellung zur Vermeidung religiöser Infiltration durch nicht neutrale Pädagogen gewünscht. Da da Buch durch die extreme Darstellung erst für ältere Kinder geeignet ist, bleibt die empfindlichste Phase, das Kleinkindalter, nach wie vor ohne Anleitung für die besorgten Atheisteneltern. Lieber Herr Schmidt-Salomon, bitte legen Sie nach. Sebastian Garreis

Autor:  Gast am 30.01.2008
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Rezension:

Einerseits wirklich Klasse, daß Atheisten mit mißbrauchbarer monotheistischer Religion ein wenig aufräumen. Andererseits: wird nicht das 'Kind -möglicherweise auch positiver Spiritualität- ein wenig mit dem Bade ausgeschüttet'? Wer als Erwachsener über (patriarchale) Gottes"Existenz" und -Bilder nachdenkt, sollte einen kleinen Ausflug in die (auch vor-biblische) Geschichte von monotheistischen oder polytheistischen Gottes-VORSTELLUNGEN wagen? ... habe so etwas in Verarbeitung meines Kirchenaustritts auf die homepage http://pathfinder.oyla14.de gestellt und teilweise versucht, mit "Kirchens" zu diskutieren. Neben Ausflügen über 'Krankheit als Weg' bis hin zu Schamanismus oder Astrologie ist da sogar ein echt-interreligiöser, "(r)Evolutionärer" Gottesdienst-Talk bei rausgekommen... -pathfinder im Revier-

Autor:  Gast am 13.12.2007
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Rezension:

Wenn's die Erwachsenen nicht begreifen - vielleicht kann man die Kinder vor dem Dilemma bewahren: Gott als Alphawesen und Religion als Droge als Belastung ertragen zu müssen. Dieses "frechste Kinderbuch aller Zeiten" (Humanistischer Pressedienst) präsentiert die Geschichte eines kleinen Ferkels und eines kleinen Igels, die stets einen "großen Heidenspaß" miteinander hatten, bis sie eines Tages ein Plakat mit der Aufschrift entdecken: 'Wer Gott nicht kennt, dem fehlt et-was!' Nach vielerlei Abenteuern begreifen die beiden: 'Wer gott nicht kennt, der braucht ihn nicht!' Dieses von Helge Nyncke liebevoll illustrierte Buch offenbart den Philosophen und Religionskritiker Schmidt-Salomon ('Manifest des evolutionären Humanismus') als eindringlichen aber unaufdringlichen Erzähler, der hier spielerisch einige Hirngespinste Erwachsener ad absurdum zu führen versucht. Diese Religionskritik im Kinderzimmer präsentiert sich als 'Ein Buch für alle, die sich nichts vormachen lassen' (Untertitel). So wie in dem etwa zeitgleich in deutscher Übersetzung erscheinenden internationalen Bestseller 'Der Gotteswahn' von Richard Dawkins, wo das Tabu gebrochen wird, Religionen offen und öffentlich als Wahnsysteme zu ent-larven, bricht Schmidt-Salomon nun noch zusätzlich das Tabu, dies auch Kindern zu verraten. Daß mit dem vorliegenden Buch sog. religiöse Gefühle verletzt werden, ist für den Autor sogar notwendig: "Denn was, bitteschön, sind 'verletzte religiöse Gefühle', wenn man sie bei Licht betrachtet? Nichts weiter als ein Konglomerat aus Angst vor dem eigenen Glaubensverlust, gekränktem Stolz und Rachegelüsten ge-genüber den vermeintlichen Lästerern! Das ist kaum schützenswert! Im Gegenteil! Wer auf 'religiöse Gefühle' Rücksicht nimmt, der stellt damit weltanschauliche Borniertheit unter 'Denkmal-Schutz'. Und das wäre auf Dauer fatal." Auf der Suche nach Gott geraten das Ferkel und der Igel auf dem sog. Tempelberg zuerst an einen Rabbi, dessen Erzählung von der Sintflut sie "gemein" finden - bei der Vorstellung so vieler ertrunkener Menschen und Tiere eigentlich eine ganz natürliche Reaktion. Als der Rabbi den beiden erklärt, Gott habe die Menschen bestraft, weil sie sich andere Götter einbildeten und diese anbeteten, stellt das kleine Ferkel eine ganz logische Frage: "Wenn die Menschen sich Götter einbilden können, woher wissen wir, daß du dir deinen Gott nicht auch einbildest?" Als ihnen danach ein Bischof erklärt, mit den Hostien esse man den Leib Jesu, der gekreuzigt worden war, fliehen die beiden entsetzt vor den "Menschenfressern". Als sie dann auch noch einem Mufti sagen, Mohamed sei vielleicht gar kein Prophet gewesen, sondern habe sie nur auf den Arm genommen, wird es gefährlich für sie. Daß ganz am Ende die Märchenparabel von 'Des Kaisers neue(n) Kleider(n)' bemüht wird, macht die Geschichte richtig anspruchsvoll. Denn über diese Geschichte begreifen Kinder recht nachhaltig, wie Menschen manipuliert werden können, wenn sie unbedingt etwas glauben wollen. Oft genügt ein geschickter Bluff oder eine pathetisch verpackte Drohung, um Leute gefügig zu machen. Der Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut Professor Dr. Peter Riedesser kommt zu dem Urteil: "Wer gelernt hat, mit Ferkel und Igel über die Drohungen und Verheißungen der Religionen zu lachen, der wird Haß- und Heilpredigern so schnell nicht auf den Leim gehen." Dieses Buch gehört in jedes Kinderzimmer und in jede Institution, in der Kinder "aufbewahrt" oder "erzogen" werden. Denn man muß sich hartnäckig die Frage stellen, was die Missionare aller Couleur eigentlich davon haben, wenn sie andere Menschen mit ihren Ideologien infizieren?! Normalerweise haben Kinder auch ein untrügliches naives Gespür dafür, ob et-was plausibel ist oder nicht. Eigentlich schade, daß sich Pippi Langstrumpf nicht auch auf die Seite der Konfessionslosen geschlagen hat - das hätte wirklich Spaß gemacht! KS Kontakt: www.aalfaa.de

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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 09. August 2007 in unseren Katalog aufgenommen.

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