Kanitscheider, Das hedonistische Manifest

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Art.Nr.: 704 797
Kanitscheider, Das hedonistische Manifest

Bernulf Kanitscheider

Das hedonistische Manifest

Hirzel, 2011
303 Seiten, gebunden, Euro 24,-
Best.Nr. 704 797

Die Idee des guten, gelungenen Lebens verdanken wir der griechisch-römischen Antike. Die antiken Griechen waren ein lebensfrohes, sinnenfreudiges Volk, so Kanitscheider, welches den Leidenschaften, aber auch der denkerischen Reflexion besonders zugetan war. So verwundert es nicht, dass in ihrer Mitte die Ethik des Hedonismus entstand, „eine moralische Orientierung, in der die Freude, das Glück und die Lust oberste Zielvorstellungen bildeten“. Solch eine auf das Diesseits ausgerichtete Lebenseinstellung geht zurück auf einen schon in vorsokratischer Zeit wirksamen Naturalismus, in dem Menschen Teil eines geordneten und von Gesetzen beherrschten Kosmos sind. Die schwierigen Lebensumstände für Menschen in einem solchen Kosmos lassen viele Zuflucht bei den Verheißungen der Religionen suchen. Doch das Konkurrenzmodell des Hedonismus lässt auch andere Handlungsalternativen zu. Diese beschreibt der Autor ausführlich. Von der dunklen Macht der Triebe ist die Rede, von der Kunst der Begierde, von Lust und Gewalt. Detailreich geht der Verfasser den natürlichen Fundamenten unseres Seins nach, beschreibt die psychologische Basis des Lustempfindens, den physiologischen Unterbau des Erlebens, die Chemie der Gefühle, die evolutionären Determinanten des Luststrebens und vieles mehr. Das abschließende Kapitel ist dem Hedonisten im Verhältnis zu seinen Mitmenschen gewidmet, dem Weg von der Eigenliebe zu Freundschaft und Geselligkeit, den Ritualen des Genusses. Ein hedonistischer Lebensstil fällt freilich nicht vom Himmel, ist nicht als Errungenschaft anzusehen, sondern als Aufgabe. Kanitscheider: „Denn die gesellschaftlichen Kräfte und die mächtigen Ideologien tun ihr Möglichstes, um den Einzelnen an seinem autonomen Lebensstil zu hindern.“
Das Hedonistische Manifest ist ein Plädoyer für ein selbstbestimmtes und autarkes Leben.
Bernulf Kanitscheider hatte von 1974 bis 2007 den Lehrstuhl für Philosophie der Naturwissenschaften im Fachbereich Physik in Gießen inne.
B. Reinsdorf

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Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 24. Mai 2011 in unseren Katalog aufgenommen.

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