Schmid, Gottes schwarze Kasse

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Art.Nr.: 705 142
Schmid, Gottes schwarze Kasse

Fidelius Schmid

Gottes schwarze Kassen

Der Papst und die zwielichtigen Geschäfte der Vatikanbank

Eichborn, 2013
272 Seiten, gebunden, Euro 19,99
Best.Nr. 705 142

Der Spiegel-Redakteur Fidelius Schmid wirft einen erhellenden Blick auf das „Institut für Religiöse Werke“, wie die Vatikanbank offiziell heißt, seine Geschichte und seine zahlreichen Skandale. Um die Funktion der Bank für die Zentrale der katholischen Kirche verständlich zu machen, beginnt Schmid mit den Lateranverträgen, die dem Vatikan eine sehr hohe Summe Geld bescheren (nach heutiger Kaufkraft etwa 13 Milliarden Euro). Der Autor beschreibt, wie die Kurie zunächst einen Bankier ihres Vertrauens das Geld mehren lässt und wie das 1942 gegründete „Institut für Religiöse Werke“ trotz seines Namens ebenfalls dieses recht weltliche Ziel verfolgt. Danach reiht sich ein Skandal an den anderen. Am Anfang steht die Verstrickung des „Instituts“ in die Bemühungen der Ustascha-Führungsschicht, möglichst viel des in knapp vier Jahren Diktatur in Kroatien zusammengeraubten Geldes mit ins Exil zu nehmen. Nach Kriegsende werden in der Vatikanbank schwarze Kassen eingerichtet, aus denen der Papst seine Interventionen in die italienische Politik zugunsten der Christdemokraten finanziert. Schließlich folgt die Phase, die mit den Namen Paul Marcinkus, Michele Sindona und Roberto Calvi verknüpft ist und für Geldwäsche und Kooperation mit der Mafia steht. Auch nach dem großen Skandal in den 1980er Jahren scheitern alle Bemühungen, die Vatikanbank durch eigenes Personal oder externe Experten reformieren zu lassen; das „Institut“ wird immer wieder mit Geldwäsche und Steuerhinterziehung in Verbindung gebracht – bis Anfang Januar die italienische Zentralbank den Vatikan vom elektronischen Zahlngsverkehr abschneidet. Schmids Darstellung endet im Sommer 2013 und mit der Einschätzung, dass unter dem neuen Papst Franziskus I. erstmals Schritte eingeleitet wurden, Veränderungen in der Vatikanbank herbeizuführen.
G. Reinsdorf

 

Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 06. November 2013 in unseren Katalog aufgenommen.

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