Albert, Joseph Ratzingers Rettung des Christentums

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Art.Nr.: 690 37
Albert, Joseph Ratzingers Rettung des Christentums

Hans Albert

Joseph Ratzingers Rettung des Christentums

Beschränkungen des Vernunftgebrauchs im Dienste des Glaubens

Alibri, 2008
126 Seiten, kartoniert, Euro 10,-
Best.Nr. 690 37

Das Werk von Hans Albert, dem bedeutenden Kritischen Rationalisten und Wissenschaftstheoretiker, zeichnet sich durch sprachliche und argumentative Klarheit aus. So erscheint es wenig verwunderlich, daß er mit den eher wolkigen Formulierungen der Theologenzunft immer mal wieder in Konflikt geriet. Nachdem er sich bereits 1979 ausführlich mit Hans Küng auseinandergesetzt hat, befaßt sich sein neuestes Buch mit dessen Gegenspieler, dem langjährigen Chef der „Glaubenskongregation“ und heutigen Papst Joseph Ratzinger. Neben einigen kleineren Schriften legt Albert seiner Analyse Ratzingers Einführung in das Christentum und den ersten Band des Jesus-Buches zugrunde. Gerade letzteres wurde vom Feuilleton überwiegend gelobt (von den Fachkollegen hingegen weniger) und schien Ratzingers Ruf als Intellektueller zu stützen.
Albert betrachtet Ratzingers Aussagen unter mehreren Perspektiven: er untersucht, wie dieser Probleme diskutiert, vergleicht dessen Jesusbild mit den Ergebnissen der historisch-kritischen Forschung, skizziert dessen „spiritualistische Metaphysik“. Seine Ergebnisse sind wenig schmeichelhaft für den Papst: zentralen Konflikten wie der Theodizeefrage weicht er aus, die Leben-Jesu-Forschung ignoriert er weitgehend, mit theologischem Hochmut setzt er seine Erkenntnisweise über eine im herkömmlichen Sinne verstandene Vernunft. Besonderes Unverständnis löst bei Albert die Art und Weise aus, wie der Papst mit Begriffen umgeht; schließlich fragt er sich, „warum der Theologe darauf angewiesen ist, einen relativ schlichten Gedanken in dieser konfusen Weise auszudrücken“.
Als Fazit könnte ein Gedanke aus dem Vorwort in leicht veränderter Fassung herangezogen werden: wenn es nur um eine inhaltliche Auseinandersetzung ginge, verdienten die theologischen Auffassungen des Joseph Ratzinger eigentlich keine Beachtung, da hat die katholische Theologie klügere und differenziertere Köpfe hervorgebracht; aber da der Mann eine wichtige Position bekleidet und in der Öffentlichkeit wirkt, ist es fast schon unabdingbar, sich ein eigenes Bild von dem zu machen, was er als sein Weltbild zu Papier gebracht hat.

 

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Diesen Artikel haben wir am Samstag, 02. August 2008 in unseren Katalog aufgenommen.

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