Bunzl / Senfft (Hrsg.), Zwischen Antisemitismus und Islamophobie

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Art.Nr.: 704 282
Bunzl / Senfft (Hrsg.), Zwischen Antisemitismus und Islamophobie

John Bunzl / Alexandra Senfft (Hrsg.)

Zwischen Antisemitismus und Islamophobie

Vorurteile und Projektionen in Europa und Nahost

VSA, 2008
255 Seiten, kartoniert, Euro 19,80
Best.Nr. 704 282

Der vorliegende Sammelband behandelt Fragen, die heiß umkämpft sind. Gibt es einen „Neuen Antisemitismus“? Was ist unter dem Phänomen „Islamophobie“ zu verstehen? Die Autoren sind (meist) an Universitäten lehrende Akademiker.
Sechs Aufsätze beschäftigen sich mit der Situation in Europa. Alexander Pollak befasst sich mit Problemen der Definition und Operationalisierung des Begriffs Antisemitismus; Elisabeth Kübler geht dem gegenseitigen Verhältnis von Antisemitismus, Philosemitismus und Pluralismus im demokratischen Europa nach; Matti Bunzl präsentiert Überlegungen zum neuen Europa zwischen Antisemitismus und Islamophobie; Brian Klug erläutert die Sicht auf Israel als „Jude der Welt“; Paul A. Silverstein untersucht den Zusammenhang zwischen Antisemitismus und Islamophobie am Beispiel Frankreichs; und Sander L. Gilman bietet in einem Exkurs Gedanken zur Parallele zwischen Judentum und Islam in der Diaspora.
Auf den Nahen Osten richtet sich das Augenmerk von sieben weiteren Aufsätzen: John Bunzl bezeichnet Wahrnehmung und Interesse im Israel-Palästina-Konflikt als Spiegelbilder; Alexander Flores berichtet über arabischen Antisemitismus in westlicher Perspektive; Omar Kabil versucht eine Deutung der defizitären Wahrnehmung des Holocausts bei arabischen Intellektuellen, einem Thema, dem auch Michael Rothberg in seinem Aufsatz „Der Holocaust, Kolonialfantasien und der Israel-Palästina-Konflikt“ nachgeht; Daniel Bar-Tal schildert das Bild der Araber in der israelisch-jüdischen Gesellschaft; Aviezier Ravitzky schreibt zum Thema „Das jüdische Volk und der Kampf der Kulturen“; beschlossen wird der Sammelband mit persönlichen Reflexionen von Herbert C. Kelman über Antisemitismus und Zionismus in der Debatte der Palästinafrage.
So disparat die Aufsätze im einzelnen sind, so zeigen sie doch auf, dass beide Phänomene – Antisemitismus und Islamophobie – zwar verschieden, doch aufeinander bezogen sind. Feindbilder lösen sich oft von realen Konflikten, entwickeln eine eigene Dynamik, Projektionen trüben die Wahrnehmung. Eine „geschlossene“ Erklärung aus einem Guss scheint heute noch kaum möglich. Was aber einer Erklärung, einer Verständlichmachung zur Zeit am nächsten kommen könnte, sind vorsichtig formulierte Fragen und Antworten, wie sie im vorliegenden Band zu finden sind.
B. Reinsdorf

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