Wuketits, Wie der Mensch wurde, was er isst

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Art.Nr.: 704 681
Wuketits, Wie der Mensch wurde, was er isst

Franz M. Wuketits

Wie der Mensch wurde, was er isst

Die Evolution menschlicher Ernährung

Hirzel, 2010
148 Seiten, gebunden, Euro 19,80
Best.Nr. 704 681

„Die Sicherung von Nahrung“, schreibt Franz M. Wuketits im Vorwort, „ist das Grundproblem aller Lebewesen.“ Und da nichts in der Biologie Sinn macht, außer man betrachtet es im Lichte der Evolution, wie ein Bonmot des Biologen Dobzhansky lautet, ist die entwicklungsgeschichtliche Perspektive der zentrale Aspekt der Untersuchung Wuketits’. Der Autor zeichnet die verschiedenen Stufen der Evolution menschlicher Ernährungsweisen nach und zeigt dabei die Verflochtenheit zwischen der biologischen und der kulturellen Evolution des Menschen auf.
Im ersten Kapitel wird diese Verbindung allgemein dargelegt. Sodann wird die Nahrungssicherung als Grundproblem des Lebens beschrieben. Das dritte Kapitel charakterisiert die Individuen unserer Art als Allesfresser. Wie alle anderen Lebewesen auch haben unsere Vorfahren alles gefressen, was sie finden bzw. erjagen konnten. Die „Entdeckung“ des Feuers und sein Einfluss auf unsere Küche ist Thema des vierten Kapitels. Techniken der Nahrungszubereitung und -aufbewahrung erweitern den Speisezettel gewaltig. Im fünften Kapitel wird die Erzeugung der Nahrung mittels Landwirtschaft (neolithische Revolution) und ihre fortgesetzte Weiterentwicklung bis hin zur modernen Nahrungsmittelindustrie behandelt. Hungerkatastrophen kamen dabei immer wieder gleichsam naturgesetzlich vor, aber Völlerei bei bestimmten Anlässen wurde kultiviert: Ein dicker Bauch galt im Allgemeinen als Indikator für Wohlstand. Das letzte Kapitel wendet sich dem Heute zu, den Paradoxien und Anomalien einer Zivilisation, die mit Nahrung verschwenderisch umgeht. Überernährung und Hungersnöte, die Zerstörung natürlicher (Nahrungs-)Ressourcen, die Ratlosigkeit der verwöhnten Konsumenten sind dafür Stichwörter.
Das Buch ist nicht als Ratgeber gemeint. Es trägt aber zu einem besseren Verständnis unserer eigenen Natur bei, ein Verständnis, das letztlich jede Ernährungsberatung als entbehrlich erscheinen lässt. Unsere Überflussgesellschaft erlaubt problemlos den Rückgriff auf eine Steinzeitdiät, an die wir evolutionär angepasst sind: „Damit in Verbindung sollten wir auch die sozialen Aspekte des Essens wieder stärker in den Vordergrund rücken, uns wieder mehr Zeit für das gemeinsame Essen nehmen, und zwar nicht nur bei verordneten Betriebsfeiern und Festbanketten, sondern auch im familiären und beruflichen Alltag.“
Franz. M. Wuketits lehrt Wissenschaftstheorie mit dem Schwerpunkt Biowissenschaften an der Universität Wien.
B. Reinsdorf

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Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 27. Oktober 2010 in unseren Katalog aufgenommen.

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