Verhofstadt, Pius XII. und die Vernichtung der Juden

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Art.Nr.: 690 760
Verhofstadt, Pius XII. und die Vernichtung der Juden

Dirk Verhofstadt

Pius XII. und die Vernichtung der Juden

Alibri, 2013
450 Seiten, Abbildungen, kartoniert, Euro 26.-
Best.Nr. 690 760

Das Buch setzt sich mit einem für die Beurteilung der historischen Rolle der katholischen Kirche zentralen Fragenkomplex auseinander: Was wusste der Vatikan über die systematische Vernichtung der europäischen Juden und wie hat er sich verhalten?
Um diese Fragen zu beantworten, spannt Dirk Verhofstadt den Bogen etwas weiter: Er beschreibt, wie sich der Vatikan in den 1920er Jahren den faschistischen Regimen und Parteien Stück für Stück annähert; er zeigt, wie die katholische Kirche schweigt, als in Deutschland die Juden immer weiter entrechtet werden, als sich die Übergriffe häufen und Tausende in KZs eingeliefert werden. Und als mit dem Überfall auf die Sowjetunion Hitler-Deutschland endgültig zur massenhaften Ermordung der jüdischen Bevölkerung übergeht, protestiert Papst Pius XII. nicht öffentlich – obwohl die Quellen nahelegen, dass im Vatikan bereits im Spätherbst 1941 bekannt war, was hinter der Front, in Polen, im Baltikum, in derUkraine, passierte.
Einen Schwerpunkt legt die Untersuchung auf das Verhältnis des Vatikan zu den katholischen Vasallenstaaten des NS-Regimes. Hier wird die Schutzbehauptung widerlegt, ein Protest des Papstes hätte nichts bewirken können bzw. das Los der verfolgten Juden noch verschlechtert. Denn als der Papst – wenn auch spät und halbherzig – die slowakische oder die ungarische Regierung dazu aufforderte, die Juden nicht dem sicheren Tod auszuliefern, reagierten diese.
Dirk Verhofstadt stellt anhand der aktuell verfügbaren Quellen ein rabenschwarzes Kapitel der Kirchengeschichte dar. Er belegt das Versagen der katholischen Kirche in der Zeit des Faschismus und zeigt, dass Pius XII. aus machtpolitischen Überlegungen heraus darauf verzichtete, sich für die verfolgten Juden einzusetzen.

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