Wiebicke, Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?

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Art.Nr.: 705 147
Wiebicke, Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?

Jürgen Wiebicke

Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?

Gegen die Perfektionierung des Menschen – eine philosophische Intervention

Kiepenheuer & Witsch, 2013
238 Seiten, kartoniert, Euro 14,99
Best.Nr. 705 147

„Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?“ – Herr Keuner würde angesichts dieser Frage wohl erschrecken, aber Jürgen Wiebicke geht es um etwas anderes als die persönliche Entwicklung. Er macht einen Trend aus, dem er uns alle unterworfen sieht: in der Konkurrenzgesellschaft verzichten wir auf utopische Lebensentwürfe, die kollektive Veränderungen beinhalten, und lassen uns dahin drängen, uns selbst zu optimieren. In diesem Prozess macht der Autor eine Gefahr für die menschliche Würde aus. Er konkretisiert diese Überlegungen anhand einiger „ethischer Großbaustellen“, die er unter dieser Perspektive erörtert: Lebensverlängerung (im Optimalfall bis zur Unsterblichkeit) und Sterbehilfe, die Abgrenzung zwischen Mensch & Tier und Mensch & Roboter, die Einnahme von leistungssteigernden Substanzen (Stichwort: Neuro-Enhancement). Da Wiebicke durchaus meinungsfreudig an die Sache herangeht, wird er von kaum jemandem in allen Fragen uneingeschränkte Zustimmung erhalten, die prinzipielle Auseinandersetzung mit der Frage, ob sich die Menschen möglichst umfassend an die herrschenden Verhältnisse anpassen oder die Verhältnisse der Herrschenden umstoßen sollen, lohnt hingegen. Und da der Autor zahlreiche zeitgenössische und „klassische“ Philosophen zu Wort kommen lässt, werden zudem Anknüpfungspunkte zum Weiterlesen und Weiterdenken angeboten.
G. Reinsdorf

 

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