Butter, „Nichts ist, wie es scheint“

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Art.Nr.: 705 678
Butter, „Nichts ist, wie es scheint“

Michael Butter

„Nichts ist, wie es scheint“

Über Verschwörungstheorien

Suhrkamp, 2018
271 Seiten, kartoniert, Euro 18.-
Best.Nr. 705 678

Seit 2015 Hunderttausende Flüchtlinge in die Bundesrepublik kamen, kursiert im Netz die Theorie vom „Großen Austausch“: Das Land solle von einer globalen „Finanzoligarchie“ mittels der „Migrationswaffe“ ausgeschaltet werden. Neben mangelndem Vertrauen in die Politik ist der Glaube an Verschwörungstheorien ein Merkmal des populistischen Brodelns. Doch was macht eine Erklärung zu einer Verschwörungstheorie? Warum sind sie für viele so attraktiv? Und was kann man dagegen unternehmen?
Antworten auf solche Fragen findet man seltener als Verschwörungstheorien selbst. Michael Butter erläutert, wie solche Erzählungen funktionieren, wo sie herkommen und welche Auswirkungen sie haben können. Da sie die Eigenlogik sozialer Systeme unterschätzten, seien solche Theorien zwar immer falsch; als Symptom müsse man sie dennoch ernstnehmen. Gegenwärtig seien sie ein Indikator für die demokratiegefährdende Fragmentierung der Öffentlichkeit. (Verlagstext)

Diesen Artikel haben wir am Montag, 29. Oktober 2018 in unseren Katalog aufgenommen.

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